Essgewohnheiten beobachten – Schritt 1 Gesunder Ernährungsplan

Essgewohnheiten beobachten – Schritt 1 Gesunder Ernährungsplan
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Wer mit dem Gedanken daran spielt, seine Ernährung umzustellen, hat einen wichtigen Schritt zum Abnehmen bereits begonnen. Damit das Umstellen der Ernährung jedoch gelingt, ist es wichtig heraus zu finden, welche Essgewohnheiten zum Übergewicht führen. Welche sind gut? Welche sollten sich ändern?
Damit wir an den richtigen Stellen schrauben und einen effektiven und gesunden Weg zu einem besseren Leben finden, fange an deine Essgewohnheiten zu hinterfragen:

  1. Wie sind meine Essgewohnheiten beim Frühstück?

    Ich kenne nicht gerade wenige Menschen, die der Meinung sind, dass sie ohne Frühstück besser in den Tag kommen. Sie nehmen sich nicht die Zeit für ein ordentliches Frühstück sondern sparen sich Zeit, um fünfzehn Minuten länger im Bett liegen zu bleiben. Andere meinen, es tue ihnen nicht gut. Sie können am Morgen kein Frühstück zu sich nehmen.
    Eine uralte Weisheit ist die: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.
    Dann gibt es auch diejenigen, die morgens zwar fürhstücken aber bei den Zutaten fürs Frühstück auf fettreiche und ungesunde Lebensmittel zurück greifen. Die allseits beliebte Nutella, die leckeren frischen Weismehl-Brötchen vom Bäcker und zuckerhaltige Getränke.
    Da wir noch beim Beobachten sind, heißt es an dieser Stelle nicht zu werten, sondern lediglich zu erfassen und zu verstehen. Erst, wenn wir wissen, wie wir uns verhalten, können wir anfangen unser Verhalten zu überdenken.

  2. Wie sind meine Essgewohnheiten am Mittag?

    Gerade in der Mittagszeit werden die größten Esssünden begangen. Die meisten berufstätigen Menschen haben weniger als eine Stunde Mittagpause. Was liegt also näher, schnell zum nächsten Imbiss zu fahren und sich eine Currywurst oder einen Burger einzuverleiben. Auch Fastfood-Tempel wie MacDonalds oder Burger King erfreuen sich höchster Beliebtheit in dieser Zeit. Denn das Essen ist rasch auf dem Tisch und man muss sich keine weiteren Gedanken ums Essen machen.
    Dabei wäre es gerade jetzt ein guter Zeitpunkt, um etwas frisches Obst, einen Salat oder etwas Gemüse zu essen, um die Energiespeicher mit frischen Zutaten auf Hochtrab zu bringen. Stattdessen langen wir lieber zu fettigem und kohlenhydratreichen Lebensmitteln zu, die uns schwer im Magen liegen.

  3. Was kommt beim Abendessen auf dem Tisch?

    Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und Abends wie ein Bettler – so lautet die Redewendung, die es ziemlich auf den Punkt bringt. Wer abends seinen Magen noch schwer mit salzigem und fettigem belastet, der tut sich nichts Gutes. Dabei spielt die Uhrzeit, wann das Abendessen eingenommen wird, eine entscheidende Rolle. Je später es wird, desto weniger Zeit hat der Magen, das aufgenommene zu verdauen. Im ungünstigsten Fall wird die Aufgabe mit ins Bett genommen und verhindert so ein rasches Einschlafen und einen erholsamen Schlaf. Eine Studie, bei der dreihundertfünfzig Personen teilgenommen hatten, stellte unlängst fest, dass eine zu späte Einnahme des Abendessen Sodbrennen fördert.
    Und mal ehrlich! Wer bewegt sich noch großartig nach dem Abendessen? Wer unterstützt seine Verdauung noch mit einem Spaziergang? Viele berufstätige landen nach dem Abendessen auf der Couch und genießen (daran ist nichts Verwerfliches) den Feierabend.

  4. Und was ist mit den Snacks?

    Eine der größten und gemeinsten Diätfallen sind die unbewusst, zwischendurch eingenommenen Snack. Da wandert versehentlich ein Schokoriegel mit Karamell in den Mund, da greift man mit einer Hand in die Schüssel von Schokolinsen oder Gummibärchen, während man über schwerwiegende Probleme nachdenkt. Unbewusst wird der Energiehaushalt mit zusätzlichen Energievorräten überschwemmt, ohne dass diese benötigt werden. Die meisten Diätwilligen halten es wunderbar durch, den ganzen Tag auf Leckerein zu verzichten. Aber kaum ist man von beruflichen Zwängen befreit und sitzt zuhause auf der Couch, geht es los. Ob Chips, Gummibärchen oder Joghurt – viele Kleinigkeiten helfen angeblich den Stress zu bewältigen. Die Wahrheit aber ist, Stressbewältigung funktioniert so nicht.